Joshua

Veröffentlicht auf von Marlis

 

Es war einmal junger Mann der hiess Joshua. Traurig lief er durch den Wald. Joshua setzte sich bei einem Baum nieder und fing ein Stück Holz an zu schnitzen. Plötzlich sprang ein kleiner roter Kater aus dem Gebüsch. Joshua schrak auf. Der Kater setzt sich vor ihm hin. 

 

„Hey, kleiner Mann. Du siehst so traurig aus. Was ist den los?“ fragte der Kater.

Joshua sah ihn an und antwortete:“ Ach die Leute im Dorf lachen mich immer aus, weil ich klein bin.“

Der Kater näherte sich Joshua und sass ihm auf den Schoss. „Hmm.“ sagte der Kater nachdenklich „hast du in der Kindheit zuwenig Gemüse gegessen?“

Joshua sah ihn böse an und antwortete:“ Ha ha, sehr witzig. Wie heisst du überhaupt?“

Der Kater antwortete:“ Ich bin Knuffel. Und du?“

„Ich heisse Joshua.“

Knuffel schaute in den Wald und sagte:“ Du müsstest was machen dass die Leute ganz begeistert sind von dir.“ 

„Aber was?“ fragte Joshua.

„Naja, es gibt 5 Männer mit ihren Hunden die das Dorf unsicher machen. Joe, Ben, James, Steve und Harry machen den  Leute Angst. Und ihre Hunde jagen mich immer. Fühle mich nur sicher wenn ich bei meiner Menschenfreundin Eowe bin. Aber schliesslich will man ja auch draussen spielen.“

Joshua legte das Holz und das Messer weg und sagte:“ Ich bin doch klein. Was soll ich den gegen soviele Männer machen. Die lachen sich ja krumm.“

„Hmm auf die grösse kommts nich an. Sondern auf Schlauheit.“ erklärte Knuffel

Beide fingen an zu grübeln. Plötzlich schrie Knuffel:“Ich habe eine Idee! Ich geb dir Anweisungen und du musste einfach alles machen was ich sage.“

„Ok, schlimmer kanns ja nicht werden.“ sagte Joshua und stand auf.

Die ganze Nacht arbeiteten die beiden bei Joshuas Haus, dass am anderen Ende des Waldes stand, durch.

Knuffel lief hin und her, erklärte ihm was er tun soll. Joshua tat alles was er ihm sagte.

 

Am anderen Morgen gingen die beiden ins Dorf. Die fünf Männer rannten schon durch das Dorf und ihre Hunde bellten um den Bewohnern Angst zu machen.

Der kleine Joshua schrie:“ Hey ihr Clowns!“ Die Männer schauten verwundert um sich und liefen zu Joshua. 

Joe grinste und sagte:“ Na was willst den du, abgebrochener Riese?“

 Joshua sah Knuffel an, der neben ihm stand und nickte ihm zu.

 „Lasst die Menschen hier im Dorf in Ruhe.“  sagte er.

Alle Männer grinsten und es sah aus als würden ihre Hunde mitgrinsen.  Ben, der etwas grösser war als die andern fragte:“ Und wenn wir die Leute nicht in Ruhe lassen, was willst du Zwerg dagegen tun?“

Joshua streckte seine Brust raus und schrie:“ Dann kriegt ihr es mit mir zu tun!“

Die Männer lachten und liefen im entgegen. Joshua und Knuffel rannten richtung Wald. Die Hunde bellten und die Männer schrien:“Lauf nur du Feigling!“ und rannten hinterher.

Im Wald blieb Knuffel plötzlich stehen und wartete auf die Hunde. Als sie in der Nähe waren rannte er in ein Dickicht. Die Hunde hinter her und auf einmal sahen sie ganz viele Knochen und Futternäpfe gefüllt mit leckerem Fleisch. Vergnügt fingen die Hunde an zu fressen und vergassen Knuffel.

Joshua rannte so schnell er konnte zu seinem Haus. Die Männer waren ihm dicht auf den Fersen. Ben wollte ihn am Hemd packen, merkte nicht dass er auf morschem Holz stand und fiel in einen Graben gefüllt mit Wasser. Joshua kletterte auf den Baum und lachte. Joe kletterte ihm hinterher. Er versuchte auf einem Ast an Joshua zu gelangen aber der Ast brach. Joshua schrie:“Ha Ha! Das ist der Vorteil wenn man klein und leicht ist.“ und kletterte durch das Fenster ins Haus. Als Steve in das Haus trat, rannte er die Treppe hoch. Aber in der Mitte der Treppe war alles voll Seifenwasser. Der Bösewicht rutschte aus und donnerte die Treppen runter. Harry der das sah lief vorsichtig die Treppe hoch. Joshua versteckte sich in seinem Zimmer unterm Bett. Als der Mann eintrat sah er das eine grossen Koffer der senkrecht an der Wand stand. Auf der Kiste war „Gold“ geschrieben. Er öffnete den Koffer aber sah nichts. Dann streckte er den Kopf in den Koffer und stützte sich mit einem Arm  an die Wand. Plötzlich brach das Holz durch und er fiel vor ersten Stock runter mitten in das Gatter wo Schweine waren.  

Knuffel war bereits auch im Haus und machte einen den letzten der Männer auf sich aufmerksam.  James rannte richtung Küche wo Knuffel seinen Kopf raussgestreckt hatte. Joshua bewarf den Mann mit Eiern und Knuffel schnitt mit seiner scharfen Kralle eine Schnurr durch. Dann fiel Mehl auf James. Der Mann rutschte aus und lag so lang und breit wie er war am Boden.

Die fünf Männer rannten alle weg und waren nie mehr gesehen. 

Joshua und Knuffel gingen voller stolz ins Dorf zurück. Die Leute jubelten und Eowe die Knuffel mit Freude empfing, bedankte sich bei Joshua. Das ganze Dorf feierte die ganze Nacht. Und Eowe fragte Joshua:“ Möchtest du zu mir ziehen? Ich bin so alleine im Haus und Knuffel mag dich sehr. Das Dorf fühlt sich sicherer wenn du da bist.“ Joshua wurde ganz rot und sagte schüchtern:“ Gerne. Ich würde mich freuen.“ 

Und so lebte Joshua, Eowe und Knuffel glücklich und zufrieden im Dorf bis an ihr Lebensende.

 

 

 

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Heidi Fankhauser 05/03/2009 18:35

Liebe Marlis, ich gratuliere dir zu deinem neuen Blog. Die Geschichten sind einfach toll! LG Heidi