Ein gewöhnlicher Tag

Veröffentlicht auf von Marlis

Hallo ich bin Charly ein schöner, schwarzer Mazda Demio. Ich möchte euch von einem Tag mit meiner Besitzerin Cissa erzählen. Sie ist von aussen gesehen eine ruhige Fahrerin, aber ich weiss mehr als jeder andere. 

Am Morgen um 6.45 Uhr kam sie aus einem grossen Gebäude. Glaub das ist ihr Zuhause. Als sie einstieg murmelte sie was von Müde und schlafen. Dann gings los. 

Wir kamen aus der Nebenstrasse und überquerten den Bahnübergang. Vor uns war ein anderes Auto. Das musste lange an der Kreuzung warten, da rief Cissa:“Mann Junge schläfst du noch oder was?!“ Er fuhr dann los. Cissa fuhr ruhig hinterher. Nach einer Weile kamen wir an einem anderen Ort an . Cissa parkierte auf einen kleinen Platz und stieg aus. Ich musste etwa 3 Minuten warten und sah sie dann aus dem Laden kommen. Sie stieg ein, nahm einen kräftigen Schluck zu trinken und dann fuhren wir wieder weiter. Nach kurzem hatten wir einen Traktor von uns. Cissa fluchte vor sich hin und sprach von einem Gesetz das verbieten sollte Traktoren vor 8.00 Uhr fahren zu lassen. Wir konnten kurz darauf überholen. Im nächsten Ort, dort ist schon lange eine Ampel da sie Bauarbeiten machen, sagte Cissa:“ Mensch sind die immer noch nicht fertig? Die bauen hier schon 35 Jahre, Mann.“ Nach der Ampel kam eine Weile kein Hindernis mehr. Irgendwann mussten wir wieder in einem Ort bei einer Ampel anhalten. Cissa schaute skeptisch auf die Uhr. 

Die Sonne blendete in meine Scheibe. Cissa zog die Sonnenbrille an. Auf der Autostrasse gab sie etwas Gas. Im Radio kam ein Rätselspiel. Die Frau im Radio antwortete auf eine Frage und Cissa sagte:“ Nee gar nicht wahr. Das war in Monza.“ Wir kamen so langsam Richtung Stadt. Bei der ersten Ampel war bereits Grün aber der vorderste fuhr nicht los. Cissa schrie:
“ Faahhrreeen, nicht schlafen! Du Schafskopf!“ Bei den nächsten zwei Ampeln kamen wir gut durch. Die dritte schaltete gleich auf Orange und Cissa bremste grummelnd ab. Nach mehreren Ampeln war eine Verkehrspolizistin in einer Blechtonne. Cissa kuckte sie böse an weil die Frau ihre weisse Hand ganz hoch hielt und Cissa abbremsen musste. Ein kurzes „Pfft, blöde Kuh“ ertönte es aus Cissa's Mund. Endlich kamen wir bei einem Gebäude an. Mit einem „So“ stieg Cissa aus. Ich musste ganz lange warten. Einmal lief Cissa bei mir vorbei aber stieg nicht ein. Ich wurde eifersüchtig sie kuckte nämlich andere Autos an! Aber zum Glück stieg sie in kein anderes ein. Glaube sie schaute nur ob die auch hier bleiben dürfen, warum auch immer. Bei einem Auto blieb sie länger stehen und schrieb was auf! Danach ging sie wieder ins Gebäude.

Es verging eine Weile. Plötzlich sah ich sie wieder. Aber Cissa stand herum und hatte irgendwas in der Hand. Sie rauchte, glaub so sagt man dem. Dann kam Cissa endlich zu mir. 

Auf dem Weg kam scheinbar ein gutes Lied im Radio. Cissa sang fröhlich mit. Aber so unter uns gesagt... jemand mit richtigen Ohren, hätte sie zuhalten müssen. Plötzlich sagte Cissa:“Warum hält der Esel an, es ist doch grün!“ Nach einer Weile kamen wir wieder Zuhause an. Sie ging kurz in das Gebäude und kam dann mit ihrem vierbeinigen Freund wieder. Ich mag diesen Hund ja. Leika heisst sie sowie ich verstanden habe. Aber wenn Leika eine Katze oder sowas sieht, bellt sie ganz laut. Cissa gibt dann Antwort... glaube ich auf jedenfall... sie sagt:“Leika Ruhe!“ 

Wir fuhren an einen Waldrand. Cissa und Leika stiegen aus und liefen in den Wald hinein. Ich musste wieder warten. Nach langer Zeit kamen die beiden wieder. Leika hatte den Mund offen und streckte die Zunge raus. Cissa nahm zwei Sachen aus dem Auto. Es war... ein Napf war es... genau, legte sie auf den Boden und das andere so eine kleine Flasche hielt sie in der Hand.. Leika schlabberte aus dem Napf und Cissa trank was aus der Flasche. Danach fuhren wir wieder nach Hause. Auf dem Weg hatten wir wieder einen Traktor vor uns, Cissa fluchte vor sich hin. Zuhause angekommen gingen sie wieder in das Gebäude und blieben bis am Abend da. 

Am Abend kamen beide raus. Cissa blieb bei mir stehen schaute Leika fragend an. Erst stieg Leika  ein und danach Cissa. Sie sagte zu Leika:“ Ich würde sagen lieber Wald, gehen ein anderes Mal dem Fluss entlang.“ Wir fuhren los. Vor uns schwenkte ein Auto hin und her. Cissa murmelte:“Entweder ist der besoffen oder der Affe telefoniert.“ Wir kamen wieder an einen Waldrand. Und sie gingen da spazieren. Auf dem Rückweg war Cissa ruhig, scheinbar war sie zu müde um über irgendjemanden noch was zu sagen. Leika und Cissa gingen ins Haus. Ich war auch ziemlich geschafft und froh bis am anderen Morgen auf dem Parkplatz zu bleiben.

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