Meditation und innere Figuren

Veröffentlicht auf von Marlis

Heute hat mir eine liebe Person von Chakra erzählt. Ich hab mich nie wirklich damit befasst. Als ich das heute Abend erforscht habe, kam so die Überlegung: WIe kann man diese Charkas wieder in Ordnung bringen? Meine Gedanken fielen dann auf meine inneren Figueren die ich in der Zeit der Maltherapie kennengelernt habe. Vielleicht können die ja helfen. Ehrlich gesagt ich habe meine inneren Figuren vernachlässigt in letzter Zeit.

Ich stell meine Figuren mal vor. Jeder kann seine eigenen Figuren finden mit Meditaitonen oder manchmal erscheinen sie in Träumen. 

 

Silver: Er ist ein silberner Wolf. Er beschützt mich, er gibt mir Ruhe in der Nacht. Ich stell mir oft vor dass er bei mir liegt. Seine Anwesenheit hat oft geholfen. Er ist mir vor einigen Jahren immer wieder in Träumen begegnet und auf meinen Bildern erscheint er auch immer wieder.

 

Dochas: Auf folgender Meditationsreise habe ich ihn kennengelernt:

Ich spaziere dem Strand entlang. Die Sonne ist am Aufgehen. Als ich stehen bleibe, begegnet mir ein Delfin. Er gibt mit dem Kopf Zeichen dass ich zu ihm soll. Ich gehe voller vertrauen zu ihm und halte mich an ihm fest. Er schwimmt mit mir auf eine Insel zu. Auf der Insel steht ein älterer Mann mit blauer Robe. Er heisst Dochas. Dochas  ist ein keltischer Name und heisst "Hoffnung". Er nahm mich an der Hand und wir gingen zu einem schönen Haus. In einem Raum war alles voller Kissen. Alle hatten verschiedene Farben. Er sagte mir dass ich mich ausruhen soll. Ich legte mich hin. Er erzählte mir was ich alles erreicht habe und dass ich wichtig bin. Mit den verschiedenen Reisen hat sich danach eine Entwicklung gegeben. Wenn ich am ausruhen war und irgendein Mensch der mich geärgert hat oder mit dem ich Streit hatte kam einfach in meine Gedanken, stellte Dochas die Person vor die Tür. Manchmal waren es mehrere Leute die einfach auf unsere Insel kamen. Dochas hat sie alle weggeschickt.

 

Der Name Dochas kommt von einem Charakter im Rollenspiel Dark Age of Camelot. Diesen Charakter habe ich nach dem Tod meiner Mutter erstellt. Hoffnung. Hoffnung das es ihr besser geht da wo sie jetzt ist. An dem Tag, als ich ihr im Krankenhaus sagte:"Mama, stell dir vor. Die Renovation ist endlich fertig in meinem Block." fiel sie Abends ins Koma und erwachte nicht mehr. Alle sagen es war Zufall. Zufall? Ein halbes Jahr lag sie im Krankenhaus. 5 Monate davon auf der Intensivstation. In der Zeit war auch die Renovation in meinem Block. Am Montag den 28. März 2005 war damals die Übergabe der Wohnung. Dienstag Nachmittag war ich bei ihr und erzählte es. Dienstag Abend fiel sie ins Koma. Nein kein Zufall. Sie konnte loslassen. Trotz allen Medikamenten die sie veränderten, hat sie es realisiert. So traurig wie es ist, aber es war eine Erlösung für sie. Dochas ist eine Verbindung zwischen mir und meiner Mutter, denke ich.

 

Dann ist noch mein Beraterteam. Das ist die kleine 6 jährige die redet wie grad der Schnabel gewachsen ist. Die 16 Jährige die ihre Teenagersprüche nicht sein lassen kann. Die 30 jährige die wirklich nur positiv und verständnisvollreagiert. Die 50 Jährige die viel erlebt hat und trotzdem noch eine gute Einstellung zum Leben hat. Mir persönlich ist die 50 jährige ans Herz gewachsen. Sie hat den Namen Johanna. Sie kennt vor allem meinen "Dramato" sehr gut. Naja Dramato sollte man eigentlich nicht zuviel aufmerksamkeit schenken. Er sieht alles so negativ und wenn was  schief geht oder ein schlechter Tag war, sagt er:" Siehst du, ich habs ja gesagt! Bla Bla Bla Bla..." Johanna hat ihm oft gesagt er soll doch nicht immer so Unsinn erzählen. 

 

Ich werde dem Thema Chakra auf jedenfall noch auf die Spur gehen. Rudolf Steiner hat sich nach meinen Nachforschungen auch damit befasst. Rudolf Steiner hat mich in meiner Trauer mit seinen Gedanken über den Tod begleitet. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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